Equipment:

Wer in der DDR erfolgreich touren wollte, benötigte neben der eigenen Backline auch eine eigene PA und Lichtanlage, sowie die dazu erforderliche Transportkapazität. Während unserer gesamten Zeit flossen alle Gagen in eine gemeinsame Kasse, aus der wir unsere Anlage finanzierten und permanent verbesserten, nicht zu vergessen den bandeigenen LKW.

Nicht minder wichtig als der Sound war der Teil fürs Auge. Wir begannen ca.1986 mit Pyrotechnik zu arbeiten, hatten einen eigens dafür qualifizierten und zugelassenen Techniker. Zum Song „Wieland der Schmied“ bezogen wir außerdem eine Bodybuilding Show ins Programm ein. In Verbindung mit unserer für damalige Verhältnisse eindrucksvollen Lichtshow und dem Stageacting, vor allem von Sänger Stephan, ließ sich selbst der METALLHAMMER im Nov. 1990 sehr lobend über Hardholz aus.

Highlights:

1986 Frühjahr: erste Rundfunkproduktion beim Sender Weimar: „Fliegen mit dir“, „Flüchtige Begegnung“

1986 Herbst: Teilnahme an der DDR Musik-Werkstattwoche in Suhl, dort mittels eines improvisierten Studios im Rundfunk-Übertragungswagen eine weitere Rundfunkproduktion des Songs „Winter der Gefühle“, der erfolgreich in der DDR Hitparade lief und Hardholz überregional bekannt machte.

Im Herbst 1986 steigt Peter Fleischmann an der 2. Leadgitarre ein, was endlich einen typischen Metalsound a la Iron Maiden ermöglichte und die Umsetzung unserer kompositorischen Vorstellungen nicht mehr beschränkte.

1988 Frühjahr: Studioproduktionen für den DDR-Rundfunk, „Asphaltlady“ und „Tannhäuser“, diesmal in Berlin in einem für DDR Verhältnisse 1a Privatstudio (Danke an Jürgen Matkowitz). Tannhäuser schaffte es bis auf Platz 2 der DDR-Charts, Asphaltlady bis in die Top 5.

1988 Sommer: unsere 1. Tournee nach Polen mit grandiosen Auftritten: Auf einem Open Air Gelände spielten wir vor über 10.000 Leuten, die mächtig von unserer Show angetan waren.

 

Seite 1  |  Seite 2  |  Seite 3  |  Seite 4  |  Seite 5