1989 weitere Studioproduktion für den Rundfunk: „Wieland der Schmied“ und „Mystic Dream“ schafften es in die Top 5 bzw. Top 10 der DDR Charts

1990 Produktion eines Videos zum Song „Tannhäuser“ für das Fernsehen der DDR – Ausstrahlung bei der Sendung „Stop Rock“

1990 erscheint unter dem Amiga Nachfolgelabel Zong die Sampler-LP/CD „Speed Up Heavy News“, auf der die letzten vier Rundfunkproduktionen von Hardholz enthalten sind.

1990 Herbst: Unser 2. Leadgitarrist Peter Fleischmann siedelt nach Bayern über, Lutz „Roger“ Rödiger (ex. Caiman) übernimmt seinen Platz.

Aufnahme eines Demotapes in Eigenregie, u.a. mit Dragonslayer, Magic Number 69, Hail To Metal

1990/91 Konzerte bei größeren Metal Festivals, u.a. in Berlin „Rocker für die Aidshilfe“

Ab 1992 sind fast keine Auftritte im Osten mehr möglich, da die meisten Metall-Veranstalter schließen, nicht mehr existieren oder sich umorientieren. Nach Westen fehlen die Verbindungen. Der Crunch zieht ein. 1993 2. Leadgitarrist Roger verlässt Hardholz und geht zurück zu den reunierten „Caiman“. Hardholz spielt noch vereinzelte Gigs in der alten 4-Mann Besetzung.

1994 Maik Wetzel wird 2. Gitarrist

1995 Eigenproduktion der CD „Jäger und Gejagte“, erfolglose Bemühungen um einen Plattenvertrag.

Maik verlässt die Band, Roger kehrt zurück.

1995 Sommer: Unser letzter Angriff: Wir organisieren eine gemeinsame Tour mit „Biest“ durch Thüringen und Sachsen bis nach Polen mit nur mäßigem Erfolg.

Danach gibt es noch einige vereinzelte Gigs, bis alles zum Thema Hardholz um 1997 im Sande verläuft und wir die Band auf Eis legen. Wir waren ausgebrannt und desillusioniert, schien doch selbst unser großes Vorbild Iron Maiden für immer in Vergessenheit geraten zu sein.

In dieser Zeit geht jeder eigene andere Wege mit neuen Band-Projekten:

So spielt Der Hölzer 1998-2000 Bass bei Eisregen, wo er die CDs "Leichenlager" und "Fleischfestival" mit erschaffen hat, bevor er später gemeinsam mit Frany (dr) und Ede (git) beim Projekt „Pyrox“ mitwirkt. Das war die Band des mittlerweile international bekannten „Masters of Hellfire“ Hubertus Wawra, bei der es sehr pyromanisch zuging. Franky trommelt seit dieser Zeit ebenfalls bei der legendären Bluesrock Band „Klappstuhl“.
Hinzu kamen über die Zeit diverse Coverbands, in denen Hardhölzer in unterschiedlichen Besetzungen aktiv waren.

 

Seite 1  |  Seite 2  |  Seite 3  |  Seite 4  |  Seite 5